[Bericht] HFV – DJK BW Friesdorf 0:3 (0:1)

Vergangenes Wochenende hatte die lange Winterpause endlich ein Ende. Endlich, denn irgendwann kann man die Entzugserscheinungen auch nicht mehr mit Randsportarten mildern. Auch wenn diverse Ausflüge durchaus Spaß gemacht haben.

Die Rückrunde begann für uns direkt mit einem sogenannten ‚Topspiel‘. Der FC BW Friesdorf kam als Tabellenführer in die Badestadt. Das Hinspiel war allen noch in schlechter Erinnerung. Damals hatte vom Wetter bis zum Spiel einfach mal nichts gepasst. Nun hatte man die Hoffnung auf eine Revanche.
Das Rückspiel stand allerdings nicht unter einem sehr guten Stern. Mit teilweise sieben verletzten Spielern war die Vorbereitung für unseren HFV eher suboptimal gelaufen. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt für ein Spiel gegen den Tabellenersten. Aber rumgeheult wird bei uns nicht!

Aufgrund von Gründen wurde das Spiel nicht im Stadion an der Menzenbergerstraße, sondern am Vereinsgelände im Schmelztal ausgetragen. Da bekommt man als Fan schonmal das Kotzen. Bei beinahe sommerlichen Temperaturen machte die Anlage jedoch Freude. Fast wie im Freibad. Geschwommen wurde auch, nämlich auf dem Platz. Die erste Halbzeit war vom Niveau her kein Landesligaspiel.
Etwas weniger bescheiden spielten die Gäste, die in der 13. Minute durch einen Fehlgriff unseres Torwarts in Führung gingen. Passiert halt. Ansonsten hatten die ersten 45 Minuten wenig Höhepunkte.

Die zweite Hälfte begann da schon verheißungsvoller. Unsere Elf kam mit ordentlich Schwung aus der Kabine und spielte sich eine Torchance nach der anderen heraus. Beendet wurde diese Drangphase durch das 0:2 der Friesdorfer durch einen Freistoß in der 55. Spielminute.
Zwar kam der HFV noch zu ein paar Gelegenheiten, wirklich zwingend war jedoch wenig von dem was die Mannschaft in der Offensive vortrug. Die letzten Hoffnungen zerstörte dann das 0:3 kurz vor Schluss.

Support war eher unterer Durchschnitt. Dem Spiel entsprechend, könnte man sagen. Jedoch war es auch nach dem 0:2 keinesfalls leise. Für das erste Spiel der Rückrunde mit Sicherheit passabel. ‚Viel Luft nach oben‘, muss man an dieser Stelle unbedingt noch schreiben.

Nach dem Spiel nutzte ein Bürgermeisterkandidat noch die Gelegenheit, den HFV für den Wahlkampf zu missbrauchen. Wir sind jetzt schon unheimlich gespannt, wie oft Herr Neuhoff nach der Wahl den HFV besuchen wird. Fraglich ist auch, ob Fotosessions mit dem Trainer nach einer Niederlage unbedingt sein müssen.

Nächste Woche wird es nicht wirklich einfacher. Ein Gastspiel beim VfL Leverkusen steht auf dem Programm.
Hinfahren, alles raushauen, gucken was dabei ‚rumkommt!

Nur der HFV!

Block A Boyz 98

15 Jahre Block A Boyz!

Für die Stadt und den Verein – seit 1998 und für immer!

BAB 98

[Bericht] HFV – VfL Leverkusen 1:2 (1:0)

Der Sonntag begann aus vielen Gründen eher schlecht. Viele hatten beim Betreten des Stadions den Kater vom Weinfest und die Nachricht über die Niederlage der Zweiten noch nicht verdaut, als die Information die Runde machte, dass in der Nacht in das Vereinsheim des HFV eingebrochen worden war.

Insgesamt also blöde Vorzeichen für ein Spiel gegen einen ambitionierten Gegner. Besonders, da nach dem Debakel in Friesdorf ein Erfolgserlebnis dringend benötigt wurde.
Hoffnung machte die Anfangsphase der Partie. Unsere Mannschaft spielte wieder Fussball und kam gleich zu Beginn zu vielen guten Gelegenheiten in Führung zu gehen. Pech und auch etwas Unvermögen sorgten dafür, dass es lange beim 0:0 blieb. Doch wenigstens schien die Einstellung wieder zu stimmen. Eine Minute vor der Pause dann der verdiente Treffer durch Gaetano Pettineo.

In der zweiten Hälfte wurde der Elan des ersten Durchgangs in der Kabine gelassen. Bereits kurz nach Anpfiff konnten die Leverkusener ausgleichen. Beide Seiten hatten im weiteren Verlauf des Spiels durchaus Chancen in Führung zu gehen, wobei der HFV zum Schluss auch nur noch mit 10 Spielern auf dem Feld stand.
Es kam, wie es wahrscheinlich kommen musste. Der VfL erzielte in der 86. Minute den Siegtreffer. Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel. Bitter.

Bilder oder Fotos hochladen

Der Support war über weite Strecken ordentlich. Gegen Ende wie so oft vermehrt Schlachtrufe und Anfeuerung. In so einer Spielsituation hilft Rumhüpfen der Mannschaft nunmal eher weniger.
Diese kam nach Abfiff übrigens geschlossen zur Tribüne. Schöne Geste, nachdem das in Friesdorf noch nicht so gut geklappt hatte.
Da dieser Tag in seiner Gesamtheit keine künstliche Verlängerung verdiente, ging es für alle schnell nach Hause.

Es kommen wieder bessere Tage!

Block A Boyz 98

[Bericht] FC BW Friesodorf – HFV 5:0 (2:0)

Die gefühlt ewige Sommerpause war vorbei und es ging endlich wieder um Punkte im Ligaspielbetrieb. Mit dem Gastspiel beim frisch ausgliederten FC BW Friesdorf wartete auf unseren HFV direkt eine schwierige Aufgabe.
An die 15 Menschen aus Gruppe und Umfeld machten sich auf zum Sportplatz an der Eisdiele. Dort angekommen zog es uns auf die Steintreppen und unter die dortigen Bäume, da das Wetter am ersten Spieltag der Saison nicht mitspielen wollte.

Schon nach wenigen gespielten Minuten wurde klar, dass das Spiel nicht der Selbstäufer werden würde, den offensichtlich einige erwartet hatten. Starke Friesdorfer, schwache Honnefer. In der ersten Hälfte funktionierte bei unserer Manschaft wenig bis nichts. Es ging mit 2:0 in die Kabinen.
Wer nun eine gallige Mannschaft erwartete, die sich gegen die drohende Niederlage aufbäumt, wurde bitter enttäuscht. Scheinbar hatte man sich mit der Niederlage abgefunden. Macht ja auch wenig Spaß sich im Regen den Arsch aufzureissen.
Trotz der miserablen Leistung war der Support mehr als passabel. Allein der Funke wollte leider nicht auf den Rasen überspringen. Dass dann die Liedauswahl irgendwann von Support zu Selbstfeierei übergeht, ist die gelassene Art und Weise mit derlei Leistungen umzugehen.
Drei weitere Tore durften die Gastgeber noch erzielen, während auf unserer Seite nicht einmal Torchancen zu verbuchen waren.
Abgerundet wurde dieser rabenschwarze Tag davon, dass die gesamte Mannschaft nach dem Abpfiff schnurstracks in Richtung Kabinen ging. Jeder Fan hat Verständnis dafür, dass man nach so einem Spiel nicht noch große Verabschiedungsrituale zelebrieren möchte. Auch möchte man nach 90 Minuten im Regen sicher gerne duschen. Eine kleine Geste des Dankes an diejenigen, die 90 Minuten im Regen alles getan haben, um die Mannschaft zu motivieren, wäre vielleicht dennoch möglich gewesen. Alles eine Frage des gegenseitigen Respekts. Von Spielern, die vom Präsidenten zurückgerufen werden müssen, wollten wir uns daher nicht mehr verabschieden.
Das Beste wäre es sicherlich, den ganzen Tag zu ‚vergessen‘ und am kommenden Sonntag nochmal neu zu starten. Wenn beim Heimspiel eine Mannschaft aufläuft, die sich in die Zweikämpfe haut, ist mit uns auch alles wieder gut.

Nur der HFV!

Block A Boyz 98

[Bericht] TuS Oberpleis – HFV 0:3 (0:0) [POKAL]

Die diesjährige Kreispokalsaison lief bisher für unseren HFV mehr als zufriedenstellend. Die Mannschaft gab sich gegen die unterklassigen Gegner keine Blöße und erreichte mit ungewohnter Souveränitat das Halbfinale.
Beim Landesligakonkurrenten TuS Oberpleis ging es um den Einzug in das Finale und die damit verbundene Qualifikation für den Mittelrheinpokal.

Nachdem wir bei den bisherigen Pokalpartien nicht als Gruppe aufgetreten waren, endete gestern auch unsere ‚Sommerpause‘. Dementsprechend groß war auch die Vorfreude auf das Spiel bei unserem Lokalrivalen.
Mit gefühlten 14 Autos machten sich dann 12 Mitglieder unserer Gruppe wie immer Co2-neutral auf den Weg zum ‚Sonnenhügel‘. Die dortige Anlage füllte sich bis zum Beginn der Partie recht gut. Neben uns fanden noch etliche andere Honnefer den Weg auf den Berg.

Die erste Halbzeit gehörte dem HFV. Der TuS hatte dem Spiel unserer Elf nicht sonderlich viel entgegenzusetzen. Trotzdem sprangen für unsere Mannschaft nur wenige nennenswerte Torchancen heraus. Dies war u.a. vielen Unkonzentriertheiten geschuldet, die man sich in der bisherigen Vorbereitung in dieser Form nicht geleistet hatte. Die einzige wirklich gute Gelegenheit im ersten Durchgang war ein Pfostentreffer von Freyberger.

Auch wenn alles zunächst etwas eingerostet war, konnte der Support durchaus überzeugen. Dass sich die untrainierten Stimmen zwischendurch wie im Stimmbruch überschlugen sorgte zusätzlich für gute Laune. Dennoch viel Luft nach oben!

Die zweiten 45 Minuten begannen mit einer Slapstick-Einlage der Gastgeber. Ein verunglückter Rückpass und ein überraschter Torwart führten zur 1:0 Führung. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange, da Fabian Welt nach einer Äußerung seinerseits vom Schiedsrichter die rote Karte sah. Hoffentlich hat sich das gelohnt.
Der HFV blieb allerdings auch in Unterzahl die bessere Mannschaft. Freyberger traf zunächst zum zweiten Mal Aluminium, ehe wenige Minuten später Luigi Falsone in Roadrunner-Manier über die ganze gegnerische Hälfte sprintete und das 2:0 markierte (80.). Schönes Tor, das in unseren Reihen für gute Ausraster sorgte.
Die Sache wurde dann endgültig, als Thorsten Bung in der 85. Minute den letzten Treffer des Spiels erzielte.

Neben dem Finaleinzug hatte man also auch die Qualifikation für den Mittelrheinpokal klargemacht! Das bedeutet uns Fans wahrscheinlich mehr als den Spielern. Die Möglichkeit mal wieder gegnerische Fans begrüßen zu dürfen, besteht für uns nur in diesem Wettbewerb.

Die Mannschaft kam anschließend zu den mitgereisten Honnefern. Allerdings wusste diese mit dem ersten Lied eher wenig anzufangen, so dass Luigi im Anschluss noch einen Schreck raushauen musste. Passt!
Der Running Gag des Abends war übrigens ein geheimnisvolles Geräusch. Jetzt schon ein Klassiker.

Ab Sonntag gilt’s!

Forza HFV!

Block A Boyz 98