[Bericht] TuS Lindlar – HFV 2:0 (0:0)

Die letzten Spiele der Saison bescheren uns gleichzeitig auch die weitesten Fahrten in der Landesliga Staffel 1. Von der Badestadt nach Lindlar ist es schon ein gutes Stück Strecke. Besonders am 1. Mai. Da an diesem Tag mit nicht besonders vielen fahrtauglichen Menschen zu rechnen war, mieteten wir im Vorfeld einen 9-Sitzer. Zusätzlich fuhr auch noch ein PKW vom Stadion in Richtung Bergisches Land.
Verzögert wurde die Anreise durch einen Fressanfall am Spicher Burger King. Es folgte ein Halt an der Tankstelle. Da war man schon 45 Minuten ‚unterwegs‘. Trotzdem schaffte man es noch zeitig bis zum Parkstadion in Lindlar.
Die Anlage liegt, große Überraschung, an einem kleinen Park und ist ansonsten austauschbar mit den vielen Kunstrasenplätzen der Liga. Unsere erste Standortwahl wurde von einem Lindlarer Offiziellen sofort kritisiert mit den Worten: ‚Da stehen Unsere!‘. Schmunzelnd ging es für uns also auf die andere Seite. Dort ging es dann direkt weiter mit den Kuriositäten: Ein älterer Herr mit Lindlar-Schal und Megaphon begrüßte uns im Namen der Lindlarer Fans. Mit dem Megaphon. Kult!
Der Zaun wurde ordentlich beflaggt und mit 13 Leuten aus unserer Gruppe ging es dann in das Spiel.

Da zwischen Spiel und Bericht nun doch schon ein paar Tage liegen, sparen wir uns an dieser Stelle eine minutiöse Aufarbeitung des Spielgeschehens. Nur so viel sei gesagt: Der HFV versäumte es, die ausreichend vorhandenen Chancen zu nutzen. Dazu gehörte auch ein verschossener Elfmeter. Auf diese Weise verliert man dann auch gegen Lindlar. Jene hatten schon gegen den VfL Leverkusen belegt, wie man einen Spitzenreiter fegt.
Der Support war während des ganzen Spiels auf sehr gutem Niveau. Dass die Stimmung gegen Ende der Partie kurz ins Gepöbel abglitt, geschenkt. Die Mannschaft wurde bis in die Schlussminuten lautstark unterstützt. Sehr zufriedenstellender Auftritt!
In Lindlar gab es übrigens ab der Halbzeit keine Getränke mehr. Keine Ahnung welche Zuschauermengen sich sonst auf den Platz verirren, aber das ist hart peinlich. Wir sind schon von Kreisligisten im Pokal unter der Woche wesentlich besser bewirtet worden. Nachsitzen, ihr Bauern!

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft noch beklatscht und ein wenig aufgemuntert. Die Niederlage war nämlich alles andere als ein Beinbruch und vielleicht sogar ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt.
In Anbetracht der geschlossenen Bierbude ging es auf dem schnellsten Wege zur nächsten Tankstelle. Also 15 Minuten Landstraße. Dort konnte man sich für die Rückfahrt mit Flüssigem eindecken, ehe auf der Autobahn mit dem Vito die linke Spur gepflügt wurde. Dürfte Rekord gewesen sein.
Der Abend wurde noch feucht-fröhlich beendet und bei manchem wurde es wieder hell auf dem Weg nach Hause.
Selhof Nord- Thekensport!

Block A Boyz 1998

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