Archiv für Mai 2014

[Bericht] FC Pesch – HFV 2:3 (1:2)

Den Abschluss der ‚englischen Woche‘ bildete der Ausflug in den Kölner Nord-Westen. Beim Treffpunkt am Stadion merkte man einigen Beteiligten deutlich an, dass das Wochenende keinen einzigen Tag länger hätte dauern dürfen. Richtige Ruinen.
Mit der obligatorischen Verspätung ging es dann mit zwei Autos los in die Domstadt. Ohne weitere Vorkommnisse erreichte man die dortige Anlage an der Kloake. Das Gründstück wird einmal sehr billig gewesen sein.
Die in der ganzen Liga bekannte Freundlichkeit der Pescher erwartete uns schon am Eingang: ‚Keine Flaschen auf dem Gelände‘. Es fällt sehr schwer, hier auf ein billiges Wortspiel zu verzichten.
Da das Spiel um 15 Minuten nach hinten verlegt worden war, gab es noch genug Zeit, sich im Pescher Biergarten mit Astra zu betanken. Astra und Fussball passt einfach.
Nach und nach trafen immer mehr Honnefer in Pesch ein, bis es schließlich an die 35 Badestädter waren. Sehr erfreulich auch, dass einige Spieler und Betreuer der zweiten Mannschaft inklusive Trainer die erste Mannschaft begleiteten.
Wie immer in Pesch, ging es für uns auf die kleine ‚Stehplatztribüne auf der Gegengerade‘. Einige Honnefer gesellten sich zu uns.

Sportlich ging es direkt vielsprechend los. Bereits in der dritten Minute des Spiels besorgte Schreck-Experte Millitürk die Führung für unseren HFV. Unnötigerweise gelang den Gastgebern schon kurze Zeit danach der Ausgleich. Es folgte ein gutes Fussballspiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Unser Kapitän konnte dann aber in der 30. Minute mit einem Volleyschuss das 1:2 markieren. Geile Bude!

Die zweite Halbzeit gehört bis auf wenige Ausnahmen unserer Mannschaft. Leider wurden erneut viele hochkarätige Chancen nicht genutzt. Erst in der 77. Minute erzielte erneut Millitürk das beruhigende 1:3.
Spannend wurde es aber trotzdem nochmal, da den Peschern kurz vor Ende der Partie der Anschlusstreffer gelang. Nach einem Platzverweis in der 90. Minute und dem damit verbundenen Rumgepöbel der Gastgeber pfiff der Schiedsrichter die Partie dann jedoch endlich ab.

Der Support war wie schon in Lindlar sehr in Ordnung und phasenweise auch in guter Lautstärke. Wir würden uns jedoch wünschen, dass die Honnefer, die unserer Nähe stehen, ihre Hände bei guten Aktionen unserer Elf auch mal zum Klatschen benutzen würden. Kostet nichts, kann Spaß machen, hilft der Mannschaft, hält jung. Das gilt auch für Heimspiele.

Der Sieg wurde mit der Mannschaft noch mit einer Welle-Wahnsinn gefeiert und auch unser Präsident und Trainer kam kurz bei uns vorbei.

Erwähnenswert ist noch der Aufpasser, der während des Spiels ständig mit einer ‚Platzwart‘-Armbinde um den Platz schlich. Lustig war seine Frage, ob das Gebelle ihm gelten würde. Ja, tat es, Wachhund. Pesch ist der einzige mir bekannte Platz an dem man weder Trinken noch Rauchen darf. Lachhaft.
Lachhaft, war es auch, dass unserem Betreuer durch den Wachhund das Rauchen untersagt wurde.
Bum darf rauchen wo er will, du Lappen!

Nach einem kurzen Siegerbier ging es wieder gen Badestadt, wo alle schnell in ihren Kojen verschwanden, um die Schlafrückstände des Wochenendes wieder aufzuholen.

Am Sonntag kommt mit dem TuS Marialinden eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Uns erwartet also höchst wahrscheinlich eine kampfbetonte Partie. Wenn wir dieses Spiel von Beginn an annehmen und unsere individuelle Klasse zur Geltung bringen können, darf es diesem Spiel jedoch nur einen Sieger geben: Unseren HFV!

Immer weiter!

Block A Boyz 98

[Bericht] TuS Lindlar – HFV 2:0 (0:0)

Die letzten Spiele der Saison bescheren uns gleichzeitig auch die weitesten Fahrten in der Landesliga Staffel 1. Von der Badestadt nach Lindlar ist es schon ein gutes Stück Strecke. Besonders am 1. Mai. Da an diesem Tag mit nicht besonders vielen fahrtauglichen Menschen zu rechnen war, mieteten wir im Vorfeld einen 9-Sitzer. Zusätzlich fuhr auch noch ein PKW vom Stadion in Richtung Bergisches Land.
Verzögert wurde die Anreise durch einen Fressanfall am Spicher Burger King. Es folgte ein Halt an der Tankstelle. Da war man schon 45 Minuten ‚unterwegs‘. Trotzdem schaffte man es noch zeitig bis zum Parkstadion in Lindlar.
Die Anlage liegt, große Überraschung, an einem kleinen Park und ist ansonsten austauschbar mit den vielen Kunstrasenplätzen der Liga. Unsere erste Standortwahl wurde von einem Lindlarer Offiziellen sofort kritisiert mit den Worten: ‚Da stehen Unsere!‘. Schmunzelnd ging es für uns also auf die andere Seite. Dort ging es dann direkt weiter mit den Kuriositäten: Ein älterer Herr mit Lindlar-Schal und Megaphon begrüßte uns im Namen der Lindlarer Fans. Mit dem Megaphon. Kult!
Der Zaun wurde ordentlich beflaggt und mit 13 Leuten aus unserer Gruppe ging es dann in das Spiel.

Da zwischen Spiel und Bericht nun doch schon ein paar Tage liegen, sparen wir uns an dieser Stelle eine minutiöse Aufarbeitung des Spielgeschehens. Nur so viel sei gesagt: Der HFV versäumte es, die ausreichend vorhandenen Chancen zu nutzen. Dazu gehörte auch ein verschossener Elfmeter. Auf diese Weise verliert man dann auch gegen Lindlar. Jene hatten schon gegen den VfL Leverkusen belegt, wie man einen Spitzenreiter fegt.
Der Support war während des ganzen Spiels auf sehr gutem Niveau. Dass die Stimmung gegen Ende der Partie kurz ins Gepöbel abglitt, geschenkt. Die Mannschaft wurde bis in die Schlussminuten lautstark unterstützt. Sehr zufriedenstellender Auftritt!
In Lindlar gab es übrigens ab der Halbzeit keine Getränke mehr. Keine Ahnung welche Zuschauermengen sich sonst auf den Platz verirren, aber das ist hart peinlich. Wir sind schon von Kreisligisten im Pokal unter der Woche wesentlich besser bewirtet worden. Nachsitzen, ihr Bauern!

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft noch beklatscht und ein wenig aufgemuntert. Die Niederlage war nämlich alles andere als ein Beinbruch und vielleicht sogar ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt.
In Anbetracht der geschlossenen Bierbude ging es auf dem schnellsten Wege zur nächsten Tankstelle. Also 15 Minuten Landstraße. Dort konnte man sich für die Rückfahrt mit Flüssigem eindecken, ehe auf der Autobahn mit dem Vito die linke Spur gepflügt wurde. Dürfte Rekord gewesen sein.
Der Abend wurde noch feucht-fröhlich beendet und bei manchem wurde es wieder hell auf dem Weg nach Hause.
Selhof Nord- Thekensport!

Block A Boyz 1998