[Bericht] HFV – FC Pesch 1:2 (0:1)

Der Sonntag begann, wie schon einige Heimspielsonntage der laufenden Saison zuvor. Nicht ganz nüchtern, aber standhaft machte man sich pünktlich zum Anpfiff der zweiten Mannschaft auf zum PdE. Diese musste sich heute mit der „Zweitvertretung“ vom FSV Neunkirchen-Seelscheid messen.
Da die erste Mannschaft der Neunkirchener mit ihrer Bezirksligamannschaft den Aufstieg in die Landesliga abgehakt hatte, zog es im Laufe der letzten Spieltage vermehrt deren Spieler in die Kreisklasse B. Ein wenig unverständlich, warum der HFV das nicht genauso handhabt und schon einmal trotz breitem Kader keinen Spieler in die Zweite abgab, aber irgendwie wäre so ein Aufstieg alleine doch eh viel authentischer und schöner.

Lange Rede, kurzer Sinn, unsere Elf wurde mit 8:0 vom Platz gefegt. Vor allem gegen so einen Gegner darf man sich nicht so willen- und ideenlos präsentieren. Nachdem der Tag des HFV also so „gut“ begann, genossen wir im Vereinsheim noch das ein oder andere Kaltgetränk und stimmten uns auf das Spiel der Ersten ein, bevor wir uns runter zum Stadion begaben.
Dort angekommen wurde wie immer der Zaun beflaggt und dem Einlauf der Mannschaften entgegengefiebert. Der Support war unsererseits von Anfang an der Masse entsprechend. Vor allem nachdem nach und nach noch einige Gesichter auftauchten, die nicht so oft die Zeit fürs Stadion finden, wurde der Support mit gefülltem Block recht ordentlich. Leider konnte der Funke nicht ganz auf die Mannschaft überspringen, weshalb der HFV mit einem 0:1 in die Halbzeit ging. Chancen waren genug da, unter anderem ein Pfostentreffer durch Blankenheim; leider wurden diese wie so oft nicht konsequent genutzt.

In der zweiten Hälfte spielten die Pescher dann nur noch auf Konter und machten unserer Elf die Räume eng. Chancen die sich boten wurden ausgelassen oder landeten mal wieder am Aluminium. Neue Hoffnung keimte im Block erst wieder auf, nachdem ein Kölner Spieler die gelb-rote Karte sah und wir das Ding in Überzahl nun mit mehr Platz lässiger herunterspielen konnten. So dachte man zumindest. Wirklich zwingendes brachte der HFV nicht zustande, vielmehr boten Sie den Peschern nun noch mehr Platz zum kontern, weshalb ein Kölner in der 79. Minute das 2:0 markierte.

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Hatten wir im Block vor dem 2:0 noch auf Schlachtrufe zum anpeitschen gesetzt, machte sich auch bei uns danach ein wenig Unmut breit. Dazu bei trugen die Einwechslungen in diesem Spiel. So sehr es uns freut mit Bung und Gaetano Pettineo wieder Alternativen zu haben, die lange Zeit verletzt waren, so unverständlich war es für einige wie man diese Spieler nach ihrer Verletzung bei so einem Spiel ins kalte Wasser wirft. Nach dem 2:0 änderte sich nichts am Spielverlauf, unsere Mannschaft drang, konnte aber nichts Zwingendes herausspielen.
Erst in der 83. Minute konnten wir durch Freyberger anschließen und hatten danach noch eine hochkarätige Chance, die leider von Peschern auf der Linie geklärt wurde.

Nach dem Spiel wurde es noch etwas hitzig. Als man Freyberger an die Wäsche wollte, mussten wir im Block zunächst verbal kurz die Verhältnisse am Menzenberg klären. Das diese Truppe von Unsympathen unsere Kabine wie das heimische Kirmeszelt behandelte, unser Zeugwart zwei gestohlene Bälle zu verbuchen hatte und der Kölner Trainer meint, die wohl dicksten Eier im Land zu haben, tat ihr Übriges.
Ein nicht ganz individueller Platz mit Trink- und Rauchverbot, unsympathische Fans, Spieler und Verantwortliche; schade, dass dieser Dreck so weit oben in der Tabelle steht. Brauchen tut ihn keiner.

Für den HFV gilt es jetzt die Saison gut ausklingen zu lassen und als Dritter abzuschließen. Dazu geht es Pfingstmontag nach Bergneustadt, welche man nach einer 2:0 Niederlage gegen den Siegburger SV trotz des Tabellenplatzes auch nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Forza HFV!

Block A Boyz 98

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