Archiv für September 2012

[Bericht] FV Bad Honnef – SSV Bergneustadt 3:2

Gegen Mittag traf sich bereits ein Teil unserer Gruppe zum gemütlichen Einstimmen, ehe es geschlossen Richtung Menzenberger Stadion ging. Dort erwartete unser HFV den SSV aus Bergneustadt. Ein Absteiger aus der Mittelrheinliga, der sich diese Saison gegen den Abstieg aus der Landesliga stemmt. Der Favorit in dieser Partie war also ganz klar der Honnefer FV.

Viele Honnefer schien diese Spielpaarung nicht aus dem Haus zu locken. Das Treiben auf der Tribüne war eher trist. Keine große Überraschung. Doch auch der Block A war vergangenen Sonntag deutlich leerer als gewohnt, was sich jedoch nicht als Nachteil erwies.

Zum Einlaufen der beiden Mannschaften gab es von unserer Seite ein kleines Intro, bestehend aus Schwenkern, Doppelhaltern, Pilskragen und einem Spruchband mit der Aufschrift „Immer vorwärts HFV!“.

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Eine kleine Aktion, die dennoch ein passables Bild abgab. Der Support war von Anfang an sehr gut. Dies lag zum einen daran, dass unsere Mannschaft sofort das Heft in die Hand nahm, und die Partie beinahe ausschließlich in der Hälfte der Gäste stattfand. Ein weiterer Grund war aber sicherlich auch, dass im Block A nur Menschen anwesend waren, die richtig Bock auf Support und einen Sieg des HFV hatten. Es ist nicht so, dass dies bei anderen Heimspielen wesentlich anders ist, aber an diesem Tag hat einfach mal alles gepasst. Für die Menge an Personen eine mehr als überzeugende Lautstärke und durchgehend Gesang aus unseren Reihen.

Auf dem Rasen war derweil ähnlich viel Alarm. Der HFV erspielte sich eine Chance nach der anderen und ging schließlich in der 33. Minute in Führung. Nur kurze Zeit später nutzten die Gäste dann ihre erste richtige Chance zum Ausgleich. Ein direkt verwandelter Freistoß, welcher von der Honnefer Mauer noch etwas begünstigt wurde. Der HFV spielte anschließend weiter nach vorn und nahm den SSV phasenweise komplett aus dem Spiel. Die Überlegenheit konnte allerdings bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr für die eigene Führung genutzt werden, obwohl sich entsprechende Möglichkeiten boten.

Nach dem Seitenwechsel ging der Honnefer Elf etwas die Dynamik ab, man blieb dennoch weitestgehend dominierend. Die Gäste kamen nur selten zu Offensivaktionen. Der HFV nutzte erneut nicht die sich nun häufenden Gelegenheiten um in Führung zu gehen. Dies gelang dann sogar beinahe den Bergneustädtern, die jedoch am Außenpfosten scheiterten.

In der 80. Minute gelang dann -endlich- der ersehnte Führungstreffer. Während man davon ausging, dass die Messe nun gelesen war, kam der SSV nur vier Minuten später zum Ausgleich, was für ausgemachte Fassungslosigkeit auf der Tribüne sorgte. Trotzdem wurde es noch einmal richtig laut im Stadion. Ohne Unterbrechung versuchte man die eigene Mannschaft nach vorne zu brüllen.
In der 3. Minute der Nachspielzeit dann das 3:2 und pure Ekstase im Block A. Es gibt im Fussball nichts geileres als diese Erlösung in den letzten Sekunden.

Ein Sieg, der mehr als verdient war, aber am Ende doch glücklich zu Stande kam. Zum Feiern war anschließend niemand aufgelegt. Zu fahrlässig war erneut der Umgang mit den herausgespielten Chancen gewesen. Gegen einen etwas stärkeren Gegner wird man in so einem Spiel mit einer Niederlage bestraft.

Nächsten Sonntag geht es dann zum SV Deutz 05 in die Domstadt. Deutz konnte in dieser Saison noch keinen Sieg einfahren und wird dementsprechend motiviert sein.
Mit Vollgas zum ersten Auswärtssieg!

Forza HFV!

Block A Boyz 98

[Bericht] DERBY

Wie erwartet warf das Derby gegen den Nachbarn aus der Bundesstadt seine Schatten voraus. Bereits im Vorfeld erfuhren wir, dass die Polizei ein Auge auf unsere Anreise werfen würde. Nach den Irrungen und Wirrungen beim letzten Derby keine besonders große Überraschung.

Da wir es auf jeden Fall vermeiden wollten, dass die Polizei uns erneut unter fadenscheinigen Begründungen daran hindert, unseren HFV im Stadion zu unterstützen, entschlossen wir uns dazu, die Anreise mit einem Reisebus zu bewältigen.
Am Spieltag selbst wurde dann schon relativ früh festgestellt, dass mehrere Wagen der Polizei in der Nähe des Bahnhofs patrouillierten, was aufgrund unserer alternativen Anreise aber kein Problem sein sollte. Die Situation änderte sich, als das Busunternehmen eine halbe Stunde vor dem verabredeten Zeitpunkt die Fahrt absagte und auch keinen Ersatz stellte. Zusätzlich stand nun ein Mannschaftswagen am verabredeten Treffpunkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

So standen wir schon früh am Tag vor der ersten Herausforderung. Alle Gruppenmitglieder mussten nun auf Privat-PKW verteilt werden. Das alles geschah unter relativ großem Zeitdruck. Schlussendlich gelang es uns jedoch, als Gruppe geschlossen anzureisen.
Nach einem ungestörten Spaziergang durch Schrebergärten Anlagen erreichten wir das Stadion. Ohne Frage ist der Sportpark Nord eine angenehme Abwechslung zu so mancher Dorfanlage. Nach einer kurzen Diskussion über die erlaubte Größe von Fahnen und Doppelhaltern konnten wir auch die berühmte Bonner Gastfreundschaft überwinden und das Stadion betreten, wo wir uns zunächst vor dem Gästeblock versammelten.

Mit Betreten des Blocks und den obligatorischen Schlachtrufen machte auch eine Gruppe von Zaungästen auf sich aufmerksam. Gute Aktion, die uns als Gruppe leider komplett auf dem falschen Fuß erwischte. Schade, dass hierbei keine Bonner gesichtet wurden.

Das Spiel begann mit deutlichen Vorteilen für unseren HFV. Bereits in der 10. Minute hatte man die Chance, durch einen Strafstoß in Führung zu gehen, welche allerdings nicht genutzt werden konnte. Zwar blieb man auch im Anschluss die bessere Mannschaft, konnte dies aber nicht dazu nutzen, in Führung zu gehen. Gefährliche Aktionen waren auf beiden Seiten Mangelware. Es blieb bis zur Halbzeit bei einem torlosen Unentschieden.
In der zweiten Hälfte konnte der HFV bei einem Freistoß erneut nur den Pfosten treffen. Die fehlende Chancenverwertung sollte sich schnell rächen. Kurze Zeit später erzielten die Gastgeber das 1:0 und der HFV konnte die wenigen Möglichkeiten, die man sich im Anschluss noch herausspielte, nicht für einen Ausgleich nutzen. Dass das Spiel nicht noch früher entschieden wurde, lag u.A. an unserem Torwart. In der 79. Minute fiel dann jedoch das 2:0 und das Spiel war gelaufen.

Der Support war während des Spiels auf unserer Seite durchgehend und wurde auch in vernünftiger Lautstärke abgerissen. Allein die Mitmachquote war wie so oft in letzter Zeit nicht zufriedenstellend. Auch der Einsatz von Schwenkern und Doppelhaltern war nicht so, wie wir uns das wünschen.
Da beide Fangruppen auf derselben Tribüne positioniert waren, konnte man naturgemäß nicht alles vom Support der Gegenseite mitbekommen. Der Heimblock bot jedoch ein durchaus gutes Bild.
Fragwürdig erschien uns jedoch teilweise das Liedgut. Phasenweise versuchten sich die Heimfans in Klassikern wie ‚Mexiko‘ , ‚Tod und Hass dem HFV‘ , ‚Honnefer Bauern‘ und zur Krönung ‘ Ha Ho He – Kategorie C‘. Nun lässt uns Solches Gehabe relativ kalt. Wie dies aber zu einer Gruppe passt, die laut eigenen Angaben ‚Hass, Gewalt und Chauvinismus‘ verurteilt, muss jene mit sich selber ausmachen.

Man verabschiedete sich nach dem Spiel noch bei der Mannschaft, der man nicht den Vorwurf machen kann, nicht alles für einen Derbysieg getan zu haben. Wir wissen um viele Spieler, denen es mehr als bewusst ist, wie wichtig dieses Spiel für viele Honnefer ist. Allein die Torgefahr fehlte, um dieses Derby für sich zu entscheiden.

Begleitet von der Polizei ging es zu unseren Autos und man trat die Heimreise Richtung Badestadt an, wo der ein oder andere den Tag noch bei ein, zwei Bier ausklingen ließ.

Für den HFV kommt es jetzt darauf an, endlich die Kurve zu kriegen. Es zeigen sich Parallelen zur vorherigen
Saison, die ähnlich begann. Mit dem SSV Bergneustadt kommt diesen Sonntag eine ernstzunehmende Mannschaft an den Menzenberg.

Sorgen wir dafür, dass die drei Punkte in der Badestadt bleiben!

Forza HFV!

Block A Boyz 98

[Bericht] FV Bad Honnef – SV Schlebusch 2:2

Nach dem ersten Sieg der Saison, gegen den TuS Oberpleis stand erneut ein Heimspiel auf dem Plan. Diesmal ging es gegen die Elf aus Leverkusen-Schlebusch.

In der Hoffnung, dass diese mal wieder ein paar Zuschauer mit in die Badestadt bringen und der Gewissheit, dass Joachim Löw aus Rücksicht auf unsere Elf keinen von Ihnen für die Länderspiele nominierte, trafen wir uns schon recht früh in unserer Stammkneipe, um uns auf das Spiel einzustimmen.
Bei der ein oder anderen Gerstenkaltschale wurden die letzten Spiele reflektiert und wir starteten zuversichtlich in den sonnigen Sonntag.

Nachdem der Weg in die unrühmliche Schmelztalstraße hinter uns gebracht war, suchten wir uns ein sonniges Plätzchen und feuerten unsere Mannschaft ab der ersten Minute an, als gäbe es kein morgen.

http://www.diehonnefer.info/archiv/2012/09/120912-hfv-schlebusch/assets/images/HFV_07.JPG

Quelle: diehonnefer.info

Dafür wurden wir allerdings auch recht schnell belohnt, unsere Mannschaft zeigte ein engagiertes Spiel und ging recht früh in der 14. Minute durch Hogrebe in Führung. Zu dieser Zeit hatte man nie das Gefühl, dass man dieses Spiel hier und heute aus der Hand geben könnte. Selbst als sich in der 20. Minute eine Lücke für den SV Schlebusch auftat und Pettineo nichts anderes übrig blieb, als bei einem Rettungsversuch den Ball ins eigene Tor zu buchsieren, blieb die Stimmung eher gelassen.

Wie geahnt verlief alles weiter nach Plan und in der 29. Minute lupfte Copano Sanchez den Ball unhaltbar für den Schlebuscher Torwart über jenen zum 2-1 Halbzeitstand.
Nach der Halbzeit gleiches Spiel, einige der Zuschauer witzelten noch, dass Schlebusch nicht wirklich so schlecht sein kann und welche Feierlieder man nach dem 3-1 anstimmen würde. So bekam Honnef auch eine Torchance nach der nächsten, nicht zuletzt durch einen stark aufspielenden Emanuele Pettineo, der in feinster Lucio Manier nahezu die komplette gegnerische Mannschaft stehen ließ.

Leider wurden wie so oft, diese Chancen in nichts brauchbares umgemünzt und so kam es wie es kommen musste. In der 69. Minute netzten die Schlebuscher aus dem nichts zum 2-2 ein. Unsere Mannschaft, ob des Tores wie geschockt, brach von dieser Sekunde an völlig ein und konnte sich über die folgende Spielzeit nicht mehr davon erholen. Es ist ein wenig schade und frustrierend zu sehen, dass man sich jede Saison aufs neue durch solche Spiele seit 14 Jahren den Aufstieg verbaut, dennoch muss man nun die absolut positiven 70 Minuten mit in das kommende Derby nehmen, um nach letztem Jahr den zweiten Sieg im Sportpark Nord einzufahren.

Diesmal hoffentlich ohne Repressionen- dafür mit Fans.

Block A Boyz 98

[Bericht] FV Bad Honnef – TuS Oberpleis 3:2

Im Verlauf der langen Sommerpause war unsere Gruppe nicht nur faul. Während andere die wenigen sonnigen Tage dazu nutzten sich im Freibad zu bräunen, zog es uns mehrere Wochenenden in einen kühlen Saal, um für unser ersten Heimspiel der Saison eine Blockfahnen-Choreographie zu erstellen. Aufgrund fehlender Erfahrungswerte gestaltete sich die Erstellung teilweise komplizierter als gedacht. Am Ende konnten alle auftretenden Probleme meistens zufriedenstellend gelöst werden.

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Das Derby gegen Oberpleis, welches neben dem Duell mit dem Bonner SC diesen Namen sogar einigermaßen verdient, war also der perfekte Rahmen für die erste größere Choreo der Honnefer Fanszene.
So traf man sich schon früh am Saal, um die letzten Details zu besprechen und das Material in das Menzenberger Stadion zu transportieren. Die letzten Vorbereitungen sorgten dafür, dass die Zeit bis zum Anpfiff wie im Fluge verging. Die Präsentation der Choreo verlief nahezu reibungslos und auch der Stadionsprecher verzichtete freundlicherweise auf die obligatorische Einlaufmusik.

Es war also alles für einen gelungenen Heimspielauftakt der Saison 12/13 bereitet.
Der Gast aus Oberpleis musste nach dem Abstieg aus der Verbandsliga einige Leistungsträger ziehen lassen und war aufgrund jener Fluktuation im Kader auch eher schwer einzuschätzen. Auch einige Fans scheinen momentan keine Lust zu haben den TuS zu begleiten. Denn während Oberpleis früher zu den Vereinen gehörte, welche mit die meisten Anhänger an den Menzenberg mitbrachten, kamen diesmal nur wenige Oberpleiser mit in die Badestadt.

Der HFV bestimmte von Beginn an das Geschehen, konnte allerdings seine Überlegenheit in der Anfangsphase des Spiels nicht in Torchancen ummünzen. Wie so oft wurde die fehlende Effektivität mit einem Tor des Gegners bestraft. Beinahe hätte der TuS noch auf 0:2 erhöht, doch unser Torwart konnte einen gefährlichen Angriff vereiteln.
Unserer Mannschaft gelang dann in der 25. Minute der verdiente Ausgleich und bis zum Pausenpfiff sollte sich am Resultat trotz vorhandener Chancen nichts mehr ändern.

Die Stimmung im Block war gut bis ausgelassen, allerdings konnte man mit der Lautstärke nicht wirklich zufrieden sein. Grund dafür war wahrscheinlich, dass sich viele am unteren Rand der Tribüne aufhielten und dort nicht den Vorteil des Tribünendaches voll ausnutzen konnten. Aber auch die Mitmachquote war an diesem Tag leider etwas geringer als sonst. Da muss sich bei den nächsten Spielen mal jeder an die eigene Nase fassen.

Auch in der zweiten Hälfte konnte der HFV das Spiel bestimmen und generierte mehrere Torchancen.Nach einem Pass von Blankenheim schoss ein stark spielender Sanchez Copano unsere 11 in Führung. Wiederum nach einem Pass von Blankenheim konnte Manav die Führung auf 3:1 ausbauen.
Der Anschlusstreffer der Oberpleiser fällt dann wohl in die Kategorie ‚unnötig‘. So wurde das Spiel noch einmal spannend und beinahe hätte man sich noch um den Lohn der eigenen Mühen gebracht. Am Ende ging dann doch alles in Ordnung und man konnte die ersten 3 Punkte der Saison mit den letzten Sonnenstrahlen am Stadionbüdchen feiern.

Kommenden Sonntag hat der HFV ein weiteres Heimspiel. Zu Gast ist der SV Schlebusch. Spielort ist diesmal leider der Kunstrasenplatz.

Auf die nächsten drei Punkte!

Forza HFV!

Block A Boyz 98