Archiv für September 2011

[Video] Derby-Intro

Derby HFV – BSC from BAB 98 on Vimeo.

[Bericht] FV Bad Honnef 1919 – Bonner SC 01/04 0:2

Schon einige Wochen vor dem eigentlichen Spieltermin begannen die Vorbereitungen für das Lokalderby gegen den Bonner SC. Es ist nicht nur die geographische Nähe, die dieses Spiel zu einem besonderen Termin macht. Auch die sportliche Vergangenheit der beiden Vereine trägt ihren Teil dazu bei. Ein weiterer Aspekt ist sicherlich auch, dass sowohl der HFV als auch der BSC die einzigen Vereine der Landesliga sind, die über eine aktive Fanszene verfügen.

Diese Vorzeichen machten klar, dass dieses besondere Spiel auch von unserer Gruppierung mehr verlangen würde, als eine ‚normale‘ Ligapartie. Schon 3 Wochen im Vorraus traf man sich im Selhofer ‚Saal Kaiser‘, um mit den Vorbereitungen zu beginnen. Dass wir für unsere Vorbereitungen diesen Saal unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekamen, ist keine Selbstverständlichkeit, aber ein Beweis für die enge Verbindung des Stadtteils Selhof mit dem Verein. An dieser Stelle möchten wir uns bei ‚Mia‘ recht herzlich für die besondere Gastfreundschaft bedanken.

Aus Fan-Sicht stand also eine Partie auf dem Programm, die eine für die Landesliga nicht übliche Atmosphäre versprach. Sportlich gesehen waren beide Mannschaften schlechter als erwartet in die Saison gestartet. Gerade der Bonner SC musste in den ersten Partien noch ordentlich Lehrgeld bezahlen. Allerdings zeigten auch diese Spiele schon das vorhandene Potential der Bonner Landesligamannschaft.

Die Honnefer Szene traf sich schon früh in einer Honnefer Gastronomie um sich bei Bier und Gesang auf das Derby einzustimmen. Gemeinsam ging es anschließend in Richtung Stadion.
Das Stadion am Menzenberg war an diesem Tag wie erwartet gut besucht. An die 400 Zuschauer wollten das Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine nicht verpassen. Der BSC wurde von rund 150 Fans begleitet. Eine Kulisse, die an alte, bessere Zeiten erinnerte.
Zum Einlauf der beiden Mannschaft präsentierten wir drei Banner mit der Aufschrift ‚Cultura‘, ‚Verde‘ und ‚Bianco‘. Übersetzt bedeutet dies sinngemäß ‚grün-weisse Kultur‘. Zusätzlich gab es noch grünes und weisses Konfetti. Auch wenn man mit der Ausführung im Stadion nicht zu hundert Prozent zufrieden war, enstand dennoch ein gelungenes Gesamtbild.

Der aktive Teil der Bonner Fans, rund um die Gruppierung ‚Bonnanza!‘, zeigte optisch wie akustisch einen gelungenen Auftritt. Wobei die Bonner gemessen an der großen Zahl an Auswärtsfans hierbei stets unter ihren Möglichkeiten blieben.
Die Stimmung auf Honnefer Seite war von Beginn an sehr gut. Besonders die ersten 20 Minuten waren von der Lautstärke her klasse. Später flachte der Support auf Honnefer und Bonner seite etwas ab. Beide Seiten unterstützten ihre Mannschaften aber über die vollen 90 Minuten. Besonders der ‚Schreck‘ erreichte zweimal eine brachiale Lautstärke. Dass es nach dem 2:0 im Honnefer Block etwas leiser wurde, ist wohl nachvollziehbar.

Das Spiel auf dem Rasen war in der Anfangsphase von gegenseitigem Abstasten der Mannschaften geprägt. Keiner wollte zu diesem Zeitpunkt zu viel in die Waagschale werfen. Nach einer halben Stunde begann der BSC zu seinem Spiel zu finden und wurde nur durch unseren Torwart an der Führung gehindert. Bis zum Rest der Halbzeit hatte der Sportclub mehr Spielanteile, wobei unsere Mannschaft jedoch stets mitspielte. Torlos ging es dann in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel kam der HFV mit Schwung auf den Platz und spielte sich hochkarätige Chancen heraus. Zwei Einschussmöglickeiten der Marke ‚Denmussamachen‘ wurden durch den sehr starken Bonner Keeper Martin Michel vereitelt. Was passiert, wenn man die ‚Dinger‘ vorne nicht macht, zeigte sich im Anschluss. In der 67. Minute netzte Repetylo zum 0:1 ein. Der BSC spielte beflügelt durch die Führung freier auf und konnte in der 82. Minute – mittlerweile in Überzahl spielend- auf 0:2 erhöhen.

Nach dem obligatorischen Abklatschen mit der Honnefer Elf standen noch Aufräumarbeiten auf der Tribüne an. Den Abend ließ die Gruppe zunächst im Stadion und später in einer Selhofer Kneipe ausklingen. Die Stimmug war besser, als man es nach einer Niederlage erwarten würden. Dies lag wohl daran, dass man eine Honnefer Mannschaft gesehen hat, die Kampf und Willen zeigte. Und daran, dass man als Honnefer Szene endlich wieder aktive Gästefans im Stadion begrüßen durfte. Es macht einfach mehr Spass, wenn auf der anderen Seite auch supportet wird. Nur das Ergebnis darf das nächste mal gerne anders ausfallen.

Für unseren Verein wird es kommendes Wochenende nicht einfacher. Es geht zur ungeschlagenen SG Köln-Worringen. Kein einfaches Spiel. Aber mit der Leistung aus dem gestrigen Spiel sind 3 Punkte keine Utopie. Leider sind diese Punkte auch dringend nötig, denn mit 2 Punkten steht der HFV aktuell auf einem Abstiegsplatz. Kein Grund zur Sorge, die Saison ist noch jung, aber ein mahnendes Zeichen allemal.

Also: Auswärts in Worringen einfach mal gewinnen!

Wenn Fans und Mannschaft an einem Strang ziehen, kommt der Erfolg automatisch wieder. Da sind wir uns sicher!
FORZA HFV!

Block A Boyz 98

P.S.: Die Fotos/Videos folgen morgen..

[Vorbericht] FV Bad Honnef 1919 – Bonner SC 01/04

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass dem HFV die erwartete, schwierige Saison bevorsteht. Schwierig, weil Leistungsträger verletzt waren/ sind. Schwierig, weil andere nach einer Verletzung noch nicht wieder bei 100 Prozent sind. Und schwierig vielleicht auch, weil die ersten Gegner unserer Mannschaft alles Andere als Fallobst waren.

Was allerdings nicht geht, ist dies als Ausrede vorzuschieben. Wer argumentiert, dass gegen Schlebusch, Leverkusen, Bonn, Worringen und Konsorten schonmal verloren werden kann und dass ein Punkt gegen solche Gegner ein Punktgewinn ist, der hat zweifelsohne Recht. Aber gegen welche Gegner sollen denn dann Punkte geholt werden?
Hier fehlt das Selbstverständnis, dass wir immer an den Tag gelegt haben: Wir sind der FV Bad Honnef! Und wer uns schlagen will, muss mehr tun, als gegen andere Gegner!
Bevor hier eine Missverständnis entsteht: Wir zweifeln nicht im Geringsten an der Motivation und Leistungsfähigkeit unserer Mannschaft. Gerade weil wir wissen, was diese Mannschaft zu Leisten im Stande ist, wünschen wir uns diese Leistung.

An dieser Stelle müssen wir uns natürlich auch an die eigene Nase fassen. Das Auswärtspiel in Spich war aus Sicht unserer Gruppe ein kleiner Rückschlag. Niemand von uns bleibt gerne zuhause, wenn unsere Mannschaft spielt. Manchmal geht es leider nicht anders. Gerade in einer kleineren Gruppierung. Hoffen wir, dass Spich eine Ausnahme bleibt in dieser Saison.

Dieses Wochenende bietet aber die perfekte Chance für Mannschaft und Fanszene, zu zeigen, was den HFV ausmacht. Das ist nämlich Leidenschaft und Identifikation. Und purer Wille.
Wenn beide Seiten ALLES geben, dann wird das Derby für Bonn bestimmt keine Kaffeefahrt.

Der Menzenberg muss brennen! Auf dem Rasen und auf der Tribüne!
Alles für die Badestadt!
Auf zum Derbysieg!
FORZA HFV!

Block A Boyz 98

P.S.: Wer Lust hat, sich für Sonntag ‚einzustimmen‘, der sollte zum Testspiel unserer Zwoten am Samstag erscheinen.

DERBYTIME

[Vorbericht] FC Spich – HFV

Nach einer furchtbar schwachen ersten Halbzeit, einer stärkeren zweiten, einem durchschnittlichen Support und einer insgesamt ärgerlichen 1:2-Heimniederlage gegen den SV Schlebusch, muss man konstatieren, schlecht in die neue Landesliga Saison gestartet zu sein.
Abermals ließ unsere grün-weiße Liebe die Kaltschnäuzigkeit vermissen, Spiele die unterlegen (oder zumindest nich überlegen) geführt wurden, ein bißchen glücklich (dreckig) zu gewinnen.

Nach der Euphorie der wunderbaren Kreispokalaufritte, deren Höhepunkt natürlich der Finalsieg darstellte, macht sich leider auch in unserer Gruppe ein leichter Abwärtstrend bemerkbar. Der Schwung ist abgeebbt. Viele BABs müssen an Spieltermine erinnert werden. Unser Mob ist sowohl auswärts als auch zu Hause oft so klein, dass unser Support ausbleibt bzw. hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt.

Natürlich gibt es ab und zu berufliche oder auch private Gründe, die dem Fußball am Sonntag im Wege stehen, aber haltet euch bitte nochmal vor Augen, dass eine Gruppierung, die etwas auf sich hält, gerade in Zeiten sportlicher Enttäuschungen hinter ihrer Mannschaft stehen sollte. Lasst uns nicht nur die Highlightspiele mit einem fetten Mob begleiten, sondern jedes! Der Funfaktor eines Spiels ergibt sich nicht nur aus dem was unsere Mannschaft auf dem Platz leistet, sondern auch aus dem, was wir auf den Rängen veranstalten.

Auch wenn viele von uns mit ihren Gedanken schon beim Spiel gegen den ehemals großen BSC sind und die Vorfreude auf die Begegnung mit den blau-roten und ihrem Anhang die Partie gegen Spich ein bißchen überschatten, müssen wir uns vor Augen halten, dass aus sportlicher Sicht ein Sieg gegen die Troisdorfer Vorstadt die selbe Wertigkeit hat.

Deshalb ist es verdammt wichtig, am kommenden Sonntag beim 1.FC Spich alles aus sich heraus zu holen, zu beweisen das wir in dieser Saison gewillt und in der Lage sind eine gute Rolle in der Landesliga zu spielen und endlich den ersten Sieg einzufahren.

Alles für die Badestadt.

Block A Boyz´98 im September 2011

[Bericht] FC Pesch – HFV / TuS Oberpleis III – HFV II

Am 2. Spieltag der Landesliga ging es in den Kölner Norden. Der FC Pesch stand auf dem Programm. Schon relativ früh hatte sich die Gruppe entschlossen, die Fahrt mit dem Zug anzutreten. An den beiden Honnefer Bahnhöfen traf sich allerdings nur eine sehr überschaubare Zahl an mitreisenden Fans. Vielen wird das vergangene Weinfest noch in den Knochen gesteckt haben und es gibt mit Sicherheit attraktivere Auswärtsfahrten als Köln-Pesch. Dennoch war die Resonanz für das erste Auswärtspiel enttäuschend gering. Die Fahrt begann mit den üblichen Schaffner-Spielchen. Sehr nett war ein älterer Herr, welcher unsere Waggon-Wanderungen verfolgt hatte und ein Gruppenmitglied auf seinem Ticket mitnahm. Die Fahrt führte über den Kölner HBF zum S-Bahn Bahnhof ‚Volkhovener Weg‘. Von dort wollte man die verbleibende Strecke zu Fuss zurücklegen. Aufmerksame Leser dieses Blogs ahnen vielleicht, was folgte. Selbstverständlich stand man irgendwann orientierungslos in einer Kölner Wohnsiedlung. Drei Passanten und drei verschiedene Auskünfte später (‚‘Nach Pesch? Zu fuss !?'‘) war man doch wieder auf dem richtigen Weg.
Nach einer 45 minütigen Schnitzeljagd traf man dann leicht verspätet an der Anlage des FC Pesch ein.

Pesch

Der Ascheplatz besitzt auf einer Seite eine kleine Wellblechhütte. Das Pescher Vereinsheim ist im Gegensatz zum Rest der Anlage sehr ansehnlich. Ein besonderes Highlight ist das Pescher ‚Vereins- und Anzeigenheft‘. Dort macht der 1. Vorsitzende den eigenen Verein zum ‚FC FESCH‘ und neue Förderkreismitglieder werden als ’schimpfende Rohrspatzen mit Herz‘ vorgestellt.
Der HFV wird in diesem Heft übrigens als gern gesehener Gast bezeichnet.

Das Spiel brachte nicht allzu viele Höhepunkte mit sich. Bereits in der 6. Minute gingen die Gastgeber in Führung und blieben anschließend weitgehend überlegen. Erst nach dem Seitenwechsel konnte der HFV etwas an diesem Zustand ändern. In der 71. Minute fiel dann der überfällige Ausgleich durch Pettineo. Trotz mehrerer Möglichkeiten kam unsere Mannschaft nicht über dieses Unentscheiden hinaus.
Bei Spielen auf Asche hat der FV Bad Honnef noch nie gut ausgesehen, aber das Spiel gestern hätte gewonnen werden müssen. Doch so blieb es beim selben Ergebnis wie beim letzten Gastspiel in Pesch.
Lobend erwähnen muss man an dieser Stelle das Schiedsrichtergespann. Insbesondere der Linienrichter auf unserer Seite überraschte mit ungewohnt offener Kommunikation.
Das Thema Schiedsrichter sollte später am Abend noch einmal Thema werden.

Zum Support braucht man wohl nicht viel sagen, da er nicht stattfand. Eine höchst unerfreuliche Tatsache. Hoffentlich werden bei den nächsten Auswärtspielen wieder mehr Fans mitreisen.
Die Mannschaft hätte es verdient.

Pünktlich zum Abpfiff verließ man die Pescher Anlage. Das Unentschieden und der fehlende Support sorgten für eine eher gedrückte Stimmung.
Der Tag war allerdings noch nicht zuende. Im Auto ging es anschließend nach Oberpleis, um wenigstens noch der zweiten Hälfte des Spiels unserer Zweitvertretung beizuwohnen.
Auf der Oberpleiser Anlage stießen weitere Honnefer zu uns. Mit gestiegener Gruppengröße konnte nun auch supportet werden. Allerdings durchaus mit schlechtem Gewissen, aufgrund des schwachen Auftritts unserer Gruppe beim Spiel unserer Ersten.

Für allgemeine Belustigung sorgte der Schiedsrichter, der für das Kreisliga-C Derby angesetzt war. Schon vor dem Spiel hatten seine Äußerungen für Verwirrung gesorgt. Der Höhepunkt folgte allerdings während des Spiels. Ein Honnefer Torschuss ging klar am Kasten vorbei und prallte von der Bande aus gegen das Tornetz. Kein Grund für die Spieler der ‚Zwoten‘, dieses ‚Tor‘ nicht zu bejubeln. Wir machten natürlich mit und der Schiedsrichter sprach uns das Tor auch zu. Nach den wilden Protesten der Oberpleiser Spieler entschied er allerdings doch wieder auf Abstoss. Dies war nicht die einzige kuriose Entscheidung des Schiedsrichters in diesem Spiel, aber es ist auch nicht fair, über einen offensichtlich überforderten jungen Schiedsrichter herzuziehen. Schließlich fängt jeder mal an.
Trotzdem kann man sich glücklich schätzen, dass das Spiel weitgehend fair blieb und die Fehlentscheidungen sich auf beiden Seiten ungefähr ausglichen. Bei manch anderen Partien wäre es für die Spieler und wohl auch für den Schiedsrichter gefährlich geworden. So waren beide Seiten am Ende mit dem 2:2 unentschieden relativ zufrieden.

Nach einem kleinen Umtrunk unter bekannten Gesichtern ging es zurück in die Badestadt.

Vereinsheim Oberpleis

Nächsten Sonntag spielt zunächst unsere ‚Zwote‘ im Schmelztal gegen die Spvg. Hurst/Rosbach II. Anstoss ist dort um 12:00 Uhr. Es wäre schön, wenn viele aktive Fans an diesem Tag ins Schmelztal kommen würden, um unsere Zweitvertretung zu unterstützen.

Um 15:00 Uhr spielt dann die erste Mannschaft gegen den SV Schlebusch. Ein starker Gegner, der mit zwei Siegen optimal in die Saison gestartet ist. Daher wird die Unterstützung von den Rängen an diesem Tag besonders wichtig sein.

Alles geben für die Badestadt!

Block A Boyz ’98